Juliane Harberg, Mezzosopran

Juliane Harberg, Mezzosopran Juliane Harberg wurde 1985 in Schwerin geboren und spielte zunächst Flöte und Geige, bevor sie ihre Passion zum klassischen Gesang entdeckte. Noch während ihres Studiums der Musikwissenschaft nahm sie intensiven Gesangsunterricht bei Ulla Groenewold in Hamburg. Seit 2008 wird sie von Carol Richardson in Hannover betreut.

Während ihrerer Ausbildung wirkte sie mit Philipp Moll, Jeffrey Smith, Jonathan Seers und Justus Zeyen zusammen und hat in diversen Produktionen mit den Dirigenten Ivan Törzs, Matthias Foremny, Georg Fritzsch, Johannes Willig, Matthias Wegele und Leo Siberski; sowie mit den Regisseuren W olfgang Quetes, Christoph Stephan, Gustav Rueb, Roman Hovenbitzer, Hans Peter Lehmann und Uwe Schwarz gearbeitet.

Die junge Mezzosopranistin ist eine gefragte Konzertsängerin. Sie sang u.a. bei den internationalen Bachtagen in Zürich, mit der mecklenburgischen Staatskapelle in Schwerin, dem Dudok Quartett in Amsterdam und der Berliner Sinfonetta. Ihr Debut in der Berliner Philharmonie gab sie kürzlich mit dem Dvorák Requiem.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet das Lied und die Aufführung zeitgenössischer Musik. In diesem Bereich war sie regelmäßig bei der Reihe „Musik und Gegenwart“ und mit Instrumentalisten des MDR Symphonie Orchesters bei der FZML in Leipzig zu hören. Seit 2007 konzertiert sie mit ihrem festen Duopartner Ermis Theodorakis im Gohliser Schlösschen in Leipzig, bei der KonTakte Konzertreihe in Schwerin, beim NDR Musiktag in Hannover, in der Pleiades Konzerthalle in Athen und im Konzertsaal in ’s-Hertogenbosch (Holland).

Ihr Bühnendebut gab sie in jungen Jahren als Edelknabe („Tannhäuser“) am Staatstheater Schwerin und war dort auch als Mrs. Jaffet („Nohas Flud“) zu hören. Im Rahmen ihres Studiums wirkte sie in tragenden Rollen an zahlreichen Opernproduktionen mit (u.a. „Le Nozze di Figaro“, „Agrippina“, „Albert Herring“). Gastverträge führten sie an das Kieler Opernhaus, wo sie einen Lehrbuben („Meistersinger“) und die 3. Waldelfe („Rusalka“) sang. Mit der Partie der Frau Reich („Lustigen Weiber von Windsor“) war sie in den Sommerfestspielen in Hannover unter der Leitung von Hans Peter Lehmann zu erleben.

In der Spielzeit 2011/2012 ist die junge Künstlerin erneut zu Gast in Kiel und wird bei der von ARTE dokumentierten Uraufführung „Kalif Storch“ mitwirken. In weiteren Partien hört man sie dort als Sofia („I Lombardi alla prima crociata“) und 3. Dame („Zauberflöte“). 2012 ist Juliane Harberg ein weiteres Mal in den Sommerfestspielen in Hannover engagiert, wo sie die Gräfin („Wildschütz“) singt. Zum Ende der Spielzeit debutiert sie als Tisbe („Cenerentola“) in den Schlossfestspielen Wernigerode.

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